2nd Monarchy Forum in the Residence City of Hechingen to become meeting place of Monarchists from many parts of Europe

August 18, 2009 von kaisertreu
Castle of Hohenzollern

Castle of Hohenzollern

At the foot of the ancestral seat of the dynasty of kings and emperors of the Hohenzollern the German Monarchist Society (DMG) will organize already the second time it’s scientific monarchy forum (www.monarchieforum.org). The focal point here will be the „Christian Conservatism during the Empire“. New registrations from inland and abroad arrive on a daily basis.

The Symposium will be at the weekend of 23rd to 25th of October. The following lectures are on the agenda: According to the main topic Lord Henning von Normann, speaker of the DMG, will start with considerations on „conservatism“. Mr. Professor Dr. Julius H. Schoeps (University of Potsdam) will focus on „prussian virtues“, Mr. Günther Marklein (Chair of the Bismarckbund) asks the question, „What History can tell us“ and Mr. Andreas Haas (Kaisertreue Jugend) will talk about „Perceptions on conservatism from the Russia of today“. A visitation of the Castle of Hohenzollern is planned  just as a church service and sufficient time for an exchange of ideas between young and old, between scientists of different faculties and monarchists from various countries.

Forhand this symposium will not be about reintroduction of Monarchy, but to reconsider the advantages or disadvantages of the monarchist idea through lectures and arguments on a scientific standard. Sure enough the intend of the German Monarchist Society, which is compounded with „Union of upright Monarchists“ (BaM) and Emperorloyal Youth (KJ), is to find means to reintroduce a parliamentary monarchy. Amongst them are such symposias, where friends of the monarchist idea from inland and abroad can foster contacts. The numberous registrations particularly of young people to this event comments Henning von Normann, speaker of the DMG, as follows: „I can’t share the impression, that we can’t build on our youth for the future. The youth knows very well to differentiate between good and evul. One can trust the youth as they know how to deal with history and our responsibility for history very well. In particular they understand to deal with important and indispensable values carefully and in a thoughtful manner. It makes me pround and happy to work – particularly in the view of the 3rd Monarchy Forum in 2010 in Berlin – with the youth, since I know that our future lays in the hands of those, whose work is guided by reason and heart.“

Kaisertreuen Jugend bei Bismarck-Tagen in Rathenow

Juni 18, 2009 von kaisertreu

Wie angekündigt, fanden vom 12. bis zum 14. Juni 2009 im brandenburgischen Rathenow die diesjährigen Bismarck-Tage statt. Organisatoren waren der Bismarckbund e. V. und das Bismarckmuseum in Jever unter der Federführung von Herrn Günther G. A. Marklein. Einige Mitglieder der Kaisertreuen Jugend nahmen an der sehr gelungenen und lehrreichen Veranstaltung teil.

Am Freitag Abend hielt Herr Marklein den Eröffnungsvortag zum Thema „Der Beginn der parlamentarischen Laufbahn Bismarcks vor 160 Jahren in Rathenow“. Sein Programm von 1849 lautete: Unterstützung der Regierung, Kampf gegen die Revolution, Vertrauen zwischen Krone und Volk! (Der gesamte Vortrag wird uns in Kürze auch schriftlich vorliegen.) Anschließend kam es zu einem lebhaften Meinungsaustausch.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Besichtigung der Stadt Rathenow und ihrer sehr wasserreichen Umgebung. Die Stadt wurde leider bei Kampfhandlungen in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges stark beschädigt. Dennoch sind einige historische Bauwerke erhalten, wie zum Beispiel Teile der Stadtmauer, die Stadtschleuse mit dem liebevoll restaurierten Haus des Schleusenwärters. Daneben das Denkmal des Großen Kurfürsten, geschaffen von Bildhauern der Schule Andreas Schlüters. Weiterhin die Bebauung rund um die St.-Marien-Andreas-Kirche. Hier kann man noch das Küsterhaus (Ältestes erhaltenes Wohnhaus der Stadt), das alte Pfarrhaus und die Superintendentur besichtigen. Nicht zuletzt natürlich die romanisch-gotische Stadtkirche mit dem Doppelpatronat „Marien-Andreas“. Der Name stammt aus dem frühen Mittelalter, als die Kirche zwischen zwei Kapellen, nämlich der Marienkapelle und der Andreas-Kapelle, errichtet wurde. Beide Kapellen sind noch erhalten und lassen einen tiefen Blick in typische Bauweise dieser Zeit zu. Auch die Stadtkirche wurde im Krieg fast vollständig zerstört und verlor ihren Turm, ihre Gewölbe und die Apsis. Seit Jahren läuft der Wiederaufbau! Der Turm erglänzt bereits in alter Schönheit und grüßt weit in das brandenburgisch-preußische Land hinaus. Die Apsis wurde wieder errichtet und beherbergt heute neben einem wertvollen gotischen Schnitzaltar auch wunderschöne moderne Fenster mit Szenen aus dem alten- und dem neuen Testament. Zur Zeit wird die Kirche wieder neu eingewölbt, dabei bedient man sich ausschließlich mittelalterlicher Bautechniken.

Am Nachmittag durften wir dann den Anblick der Stadt vom Schiff aus erleben. Die rund zweistündige Fahrt ging über die Kanäle und Schleusen der Innenstadt weit hinaus in den Lauf der Havel. Die Schönheit und die Anmut der märkischen Landschaft, die schon Theodor Fontane in den Beschreibungen seiner Wanderungen gerühmt hat, kommt vom Wasser aus in besonderer Weise zur Geltung.

Der gemütliche Ausklang am Abend fand nicht einfach irgendwo statt, sondern in den bekannten und berühmten „Bismarck-Terrassen“ in Brandenburg an der Havel! Bei gepflegter Gastlichkeit und „Preußen-Pils“ gelang es dem Inhaber Herrn Günter Weber auch immer wieder, seinen Gästen durch Stimm- und Musikeinlagen Anekdoten aus der „guten alten Zeit“ nahe zu bringen.

Am Sonntag fanden die Bismarck-Tage mit einer Wanderung zum Rathenower Bismarck-Turm auf dem ehemaligen Weinberg ihren Abschluß. Der Turm wurde im Jahre 1914 zu Ehren des ehemaligen Reichskanzlers, Fürst Otto von Bismarck errichtet. Der Bismarckturm-Verein Rathenow betreut heute das Bauwerk und hat sich auch erfolgreich für dessen Instandsetzung eingesetzt. Nachdem wir den herrliche Rundblick aus 34 Meter Höhe genossen hatten, referierte im Vereinsraum Herr Hans-Joachim Mellies vom Stadtmuseum Dessau zum Thema „Die Bismarcks in Pommern – Bilder und Reiseeindrücke“. Er zeigte u. a. Bilder vom Gut Kniephof im Landkreis Naugard in Hinterpommern, wo Otto von Bismarck die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte und vom bismarckschen Familiengut in Varzin bei Stolp, ebenfalls in Hinterpommern. Damit gelang es ihm, weniger bekannte Orte und Begebenheiten aus Bismarcks Leben anschaulich darzulegen. Herr Marklein verdeutlichte in seiner Abschlußansprache, warum Bismarck und seine Leistungen in der heutigen Zeit aktueller denn je sind und lud die Teilnehmer zu den nächsten Bismarck-Tagen im Juni 2010 nach Herford in Westfalen ein. Auch hier wird die Kaisertreue Jugend wieder dabei sein!

Vortragsveranstaltung zu S.M. König Ludwig II. von Bayern

Februar 9, 2009 von kaisertreu

 

Krone der Wittelsbacher

Der

Bund aufrechter Bayerischer Monarchisten und Föderalisten e.V.

Lädt herzlich ein zu einer Vortragsveranstaltung.

Am Freitag, den 20. März 2009 wird

Herr Prof. e. h. Johannes Heinl, Freising

über das Thema

S.M. König Ludwig II. von Bayern

Traum und Wirklichkeit der Deutschen Reichsgründung

Mobilmachung 1866 und 1870/71

referieren.

 

Veranstaltungsort: Rottmayrsaal – Altes Rathaus, 83410 Laufen

Beginn: 19,00 Uhr

Eintritt: 5,00 €

V.i.S.d.P. und Informationen: Bund aufrechter bayerischer Monarchisten und Föderalisten e. V.,
Laufen a.d.S., Martin Spannbrucker, Telefon 08682 / 314 980

Medienkampagne gegen Papst Benedikt XVI.

Februar 5, 2009 von kaisertreu
Man muß schon von einer Kampagne gegen Papst Benedikt XVI. sprechen, wenn man in diesen Tagen die Berichterstattung über die Aufheben der Exkommunikation der Mitglieder der Pius-Bruderschaft verfolgt, denn die Medien wollen den wahren Sachverhalt einfach nicht verstehen! Es hat in den letzten Tagen schon unzählige Klarstellungen seitens des Papstes und auch der deutschen katholischen Bischöfe gegeben. Das Leugnen der Gaskammern wurde verurteilt und es wurde herausgestellt, daß die Exkommunikationen von vor 20 Jahren nur erfolgten, weil die Piusbruderschaft das II. Vatikanische Konzil und die Liturgiereform nicht anerkannt hat. Der Auslöser für den Bann waren die Weihe von vier Priestern der Bruderschaft zu Bischöfen ohne eine Genehmigung aus Rom. Dieser Bann aus rein theologischen Gründen wurde jetzt – als eine Geste des guten Willens – wieder gelöst. Nicht mehr und nicht weniger. Das haben auch die katholischen Bischöfe und der Vatikan immer wieder erklärt. Aber sie reden vor eine Wand, weil die Medien und auch der Zentralrat der Juden bewußt und strategisch an der Falschinformation festhalten. Die Entwicklungen sagen viel mehr aus über der Zustand der Presse in unserem Land, als über den der römischen Kirche.
Wir als Monarchisten mußten diese wenig objektive Art der Berichterstattung ja auch schon mehrfach über uns ergehen lassen!
Auch wenn man als evangelischer Christ das Papsttum sonst durchaus kritisch sehen kann, muß man sich aber in diesem Fall mit Benedikt XVI. solidarisieren, denn was wahr ist, muß auch wahr bleiben. Wer weiß, wer sonst das nächste Opfer unserer Medien ist!

Vortragsveranstaltung von Kaisertreuer Jugend und Bismarckbund in Jever

Januar 26, 2009 von kaisertreu

Nachdem auf dem 1. Monarchieforum in Laufen/Salzach von Seiten Herrn Markleins und des Bismarckbundes die Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit zwischen Kaisertreuer Jugend, Deutscher Monarchistischer Gesellschaft und Bismarckbund geäußert wurde, fand nun vom 16. – 18. Januar 2009 die erste Veranstaltung dieser Art im Bismarck-Museum in Jever statt. Zahlreiche Mitglieder der Kaisertreuen Jugend, aber auch des Bundes Aufrechter Monarchisten waren hierzu aus ganz Deutschland angereist.

Das Vortragswochenende begann am Freitagabend mit einem Vortrag über die Außenpolitik Friedrich II. Günter G. A. Marklein führte aus, dass der alte Preußenkönig ein gewiefter außenpolitischer Taktierer war, der die noch junge Großmachtstellung Preußens in der europäischen Mächtepolitik zwischen Österreich, Großbritannien, Frankreich und Russland stets zu verteidigen und bewahren wusste. In der anschließenden Diskussion waren sich die Teilnehmer und der Referent einig, dass die Außenpolitik und gerade die Praxis von Kriegführung und Friedensschlüssen jener Tage gerade nicht auf die völlige politische Vernichtung oder territoriale Verstümmelung des Gegners aus war, wie sie leider oftmals ab 1918 in der Neuzeit praktiziert wurde. Nach dem Vortrag fand man sich zu weiteren Gesprächen in geselliger Runde im „Haus der Getreuen“ in Jever zusammen. Hier tagt der älteste Bismarck-Traditionsverein Deutschlands, die Getreuen von Jever. Sitte war, dem Begründer deutscher Einheit jährlich zum Geburtstag 101 Kiebitz-Eier zu schicken. Der Samstag begann mit einer Führung durch Stadt und Schloss, ebenfalls geleitet durch Herrn Marklein. Die Teilnehmer bekamen einen interessanten Einblick in Stadtgeschichte und Traditionspflege in Jever. Anschließend folgte der Vortrag unseres Mitglieds Michael Sonntag mit dem Thema „Nach Canossa gehen wir nicht! – Vom Investiturstreit zum Kulturkampf“. Herr Sonntag lieferte einen detaillierten Abriss über das oftmals schwierige Verhältnis von Kaisertum und römischer Kirche im Mittelalter, um dann einen Bogen zum Bismarck’schen Kulturkampf und dessen Auswirkungen auf das Kaiserreich zu schlagen. Abgerundet wurde der Samstag mit dem Vortrag von Dr. Claus Kohlhase, der seine Ansichten zur Neugründung eines Heiligen Römischen Reiches vorstellte. Hierbei legte er großen Wert auf die Verknüpfung althergebrachter, christlich-europäischer Traditionen mit den modernen politischen Strukturen. Auch diesem Vortrag folgte eine angeregte Diskussion. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließ man den Tag ausklingen. Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Jubiläums der Reichsgründung 1871. Nach einer kleinen Andacht gab Herr Marklein einen kurzen biographisch-politischen Überblick über Otto von Bismarck und sein Wirken. Darauf folgte eine ausgedehnte Führung durch das Museum. Nahezu jedes Exponat wurde von Marklein umfangreich kommentiert, die Teilnehmer waren begeistert von der Fülle an Büchern, Bildern, Büsten und Dokumenten, mit denen das Museum aufwarten kann.

Die Veranstaltung endete gegen 13 Uhr, da viele der auswärtigen Teilnehmer eine lange Rückreise vor sich hatten. Wie immer verging die Zeit viel zu schnell, die erfolgreiche Kooperation sowie die herzliche Gastfreundlichkeit von Seiten des Bismarckbundes lässt aber auf eine Wiederholung bzw. weitere gemeinsame Veranstaltungen dieser Art hoffen.

Russland: Deklaration zu Menschenrechten und Menschenwürde

Dezember 15, 2008 von kaisertreu

 

Christus-Erlöser-Kathedrale Moskau

Christus-Erlöser-Kathedrale Moskau

Unter „Russische“ Erklärung zu den Menschenrechten gibt es eine Übersetzung der „Deklaration zu Menschenrechten und Menschenwürde“, wie sie beim X. Weltkonzil des Russischen Volkes in der Christus-Erlöser-Kathedrale zu Moskau vom 4. bis 6. April 2006 beschlossen wurde. Die Deklaration wurde in Deutschland bislang wenig beachtet, insgesamt aber doch eher kritisch gesehen, weil sie das westliche Menschenrechtsverständnis offen in Frage stellt. Der kürzlich verstorbene und erst vor wenigen Tagen bestattete Patriarch der Russisch-Orthodoxen Kirche Alexii II. unterstützte sie jedoch ausdrücklich, zumal das Gremium ja unter der Schirmherrschaft der Russisch-Orthodoxen Kirche stand und steht.

Der wichtigste Abschnitt in der Erklärung in Bezug auf die Menschenrechte ist wohl: “Als Gottes Ebenbild besitzt der Mensch einen besonderen Wert, der ihm nicht genommen werden kann. Diese Tatsache muß von jeder Person, jeder Gesellschaft und jeder Regierung respektiert werden. Indem es gute Werke vollbringt, erhält das Individuum Würde. Deshalb unterscheiden wir zwischen Wert und Würde des Individuums. Wert ist inhärerent; Würde ist erworben.”

Das ist weitaus näher christlichen Menschenbild, als die Vorstellung, daß die Würde des Menschen irgendwie „unantastbar” sei und ihm gleichsam wie ein Schatten anhaftet. Folgende absichtlich zugespitzte Frage hilft den Punkt zu verstehen: Wo ist die Würde, wenn ein Mann eine Frau vergewaltigt und sich dabei als Moslem auch noch im Recht sieht, weil sie kein Kopftuch trägt? Wenn man sich dieses oder andere Beispiele vor Augen hält, wird klar, daß die Würde dem Menschen eben nicht inhärent ist. Eine solche Sichtweise klingt zwar ungewohnt, ist mit den Menschenrechten aber allemal vereinbar. In Art. 1 der allgemeinen Menschenrechte steht nämlich ledilich, daß die Menschen „von Geburt an“ gleich an Würde sind. Daß wir im Erwachsenenalter alle zu Heiligen werden, sagt das ja nicht.

Patriarch Alexij II.
 
Unter http://www.interfax-religion.com/?act=documents&div=65 und http://www.interfax-religion.com/?act=documents&div=121 gibt es dann noch mal zwei Reden von Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad, der wohl Nachfolger des verstorbenen Moskauer Patriarchen werden wird. 

Die erste Rede „Gebt Europa eine Seele. Auftrag und Verantwortung der Kirchen“, vom Mai 2006 bei der Europäischen Konferenz Christliche Kultur in Wien. Die zweite vom März 2008 als Redebeitrag beim UN Menschenrechtsrat in Genf. In der Wiener Rede sagt er ausdrücklich, daß die Deklaration die „christliche Interpretation der Menschenrechte“ ist und somit an die gesamte Christenheit gerichtet ist! In der Rede in Genf führt er dann aus, daß die Menschenrechte deshalb keine allgemeine Unterstützung finden, weil die Frage der Moral darin praktisch keine Rolle spielt.

In der Gesamtschau könnte man argumentieren, daß das Heilige Russland eben erst jetzt seinen spezifischen Beitrag zur Menschenrechtsdebatte beisteuern kann, denn als die Menschenrechte 1948/49 beschlossen wurden, gab es ja nur eine von gottlosen Kommunisten geführte Sowjetunion.

Weitere Betrachtungen zu der Deklaration gibt es unter http://www.con-spiration.de/texte/2007/stricker.html und http://www.orthodoxengland.org.uk/athwest.htm. Im ersten Link wird die Erklärung negativ gesehen, im zweiten Link positiv.

Märtyrer-Zar Nikolaus II. und seine Familie

Märtyrer-Zar Nikolaus II. und seine Familie

Das 1. Monarchieforum 2008

September 29, 2008 von kaisertreu

Von 26. – 28.09.2008 fand in Laufen an der Salzach das „1. Monarchieforum 2008″ unter der Federführung der „Deutschen Monarchistischen Gesellschaft“ statt. Die Stadt Laufen bot mit der technisch gut ausgerüsteten Salzachhalle und ihrer hervorragenden Infrastruktur für eine solche Veranstaltung einen geeigneten Rahmen. Ebenso war die Nähe zu Österreich ausschlaggebend, von wo auch Mitglieder der „Schwarz-Gelben-Allianz“ angereist waren. Ferner gab es in Laufen ein kompetentes Team vor Ort, welches die Vorbereitungen perfekt organisierte. So war alles bestens vorbereitet, als wir uns gegen 16:30 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Todesmarsches der KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Flossenbürg trafen. Vor der mit Blumen geschmückten Gedenkstätte sprach ein Vertreter der „Deutschen Monarchistischen Gesellschaft“ nachdenkliche Worte, die zu stillem Gedenken anregten. Nach dem würdevollen Gedenken am Ehrenmal legten die Mitglieder der „Kaisertreuen Jugend“ auf dem alten Friedhof von Laufen, am Grabe des Laufener Burschenvaters Simon Spannbrucker einen Kranz nieder „Gott zur Ehre und der Jugend ein Vorbild“, zierte die Schleife des niedergelegten Kranzes. Der 2. Vorsitzende der „Kaisertreuen Jugend“ Michael Sonntag und Herr Martin Spannbrucker hielten die Gedenkansprachen.

Um Punkt 19.30 Uhr begrüßten der 1. Bürgermeister der Stadt Laufen und der komm. Sprecher der „Deutschen Monarchistischen Gesellschaft“ die Gäste des „1. Monarchieforum 2008″ im Auditorium der Salzachhalle. Aufmerksam hörten diese dann den ausgezeichneten Vortrag von Herrn Prof. Dr. Karl Otmar Frhr. von Aretin über „ Das Scheitern der Weimarer Republik, den Widerstand der bayerischen Monarchisten gegen das NS-Regime und die Versuche zur Wiedereinführung der Monarchie in Bayern in den Jahren 1950-1952.“ Im Anschluß an den Vortrag traf man sich in einträchtiger Runde im Gasthof „Kronprinz von Bayern.“

Am 27.09. gab das Pressefrühstück Gelegenheit zu Interviews für Presse und Fernsehen. Um 10:00 Uhr folgte der Vortrag des Dr. Götz Frhr. von Boyneburg-Lengsfeld-Dornkasch über das Thema „Die Bedeutung überkommener Werte für das 21. Jahrhundert.“ Der mit viel Charme und Esprit dargebotene Vortrag schenkte uns wichtige Erkenntnisse zu diesem interessanten Thema. Diese wurden dann noch vertieft bei einer bis zur Mittagspause dauernden Diskussion, bei der die Zuhörer außer an den Vortragenden auch Fragen an seine aus London angereiste Tochter und einen persischen Emir stellen konnten.

Nach der Mittagspause sprach Herr Prof. Dr. Heydenreuter zum Thema: „Die Rechtsstellung des bayerischen Adels nach 1918.“ Hier überraschte er die Zuhörer mit der Tatsache, dass kurz nach 1918 unter der Republik mehr Personen in den Adelsstand versetzt wurden, als zu Zeiten der Monarchie in Bayern. Anschließend sprach der 2. Vorsitzende des „Bismarckbundes“, Herr Günter G. A. Marklein zum Thema: „ Die Auflösung Preußens vor 60 Jahren, Ursachen und Folgen.

Am frühen Abend folgte der feierliche Teil des 1. Monarchieforum, beginnend mit der Totenehrung der Gefallenen am Laufener Kriegerdenkmal. Dort wurden Kränze der beteiligten monarchistischen Organisationen sowie des „Bismarckbundes“ und der „Preußischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg e. V.“ niedergelegt. Nach einer Gedenkansprache des Vorsitzenden der „Kaisertreuen Jugend“, Jens Schwarze, blies ein Mitglied der „Kaisertreuen Jugend“ ergreifend „Ich hatt`einen Kameraden“ auf der Trompete, wodurch die festliche Stimmung würdig unterstrichen wurde.

Im Anschluß wurde in Laufens Mariae-Himmelfahrt-Kirche der Gedenkgottesdienst zu Ehren der Opfer des Widerstandes gegen das NS-Regime, Alfred Delp und Rupert Mayer, von dem uns alle sehr beeindruckenden Weihbischof von Salzburg, Prof. Dr. Andres Laun zelebriert. Beteiligt waren auch zwei Mitglieder der „Kaisertreuen Jugend“. Die hervorragende Predigt hielt der extra aus München angereiste Prof. Dr. Albert Keller S.J. Zum Schluß des Gottesdienstes erklang der Choral von Leuthen „Nun danket alle Gott“, welchen die Teilnehmer des 1. Monarchieforums, aber auch die sichtlich von dem Gottesdienst bewegte Kirchengemeinde aus voller Brust mitsangen. Ein würdevoller Ausklang für einen erlebnisreichen Tag.

Statt einer Podiumsdiskussion fand am Sonntag im großen Saal der Salzachhalle ein Rückblick auf das Forum statt mit einem besonderen Dank an alle, die mit ihrem starken Engagement zum Erfolg beigetragen hatten.

Für das Jahr 2009 wurde der Themenschwerpunkt: „Der christliche Konservativismus in der Monarchie“ vorgeschlagen.

Während der gesamten Veranstaltung konnten Gäste und Besucher eine ganz neue Form einer Ausstellung mit historischen, themenbezogenen Plakaten, die auf Stellwänden dargeboten wurden, sowie mit historischen Bildern und Ausstellungsstücken, besuchen.

В конце сентября всеобще дисциплинарное, профессиональное собрание по Монархии

September 7, 2008 von kaisertreu

С 26 по 28 сентября в Лауфен(Германия) пройдёт профессиональное заседание с «богатыми», научными докладами в том числе и от профессора доктора Райнхарда Хайденройтера и профессора доктора Карла Фрайхера фон Аретина и дискуссиями в пленуме.

Лауфен на реке Зальцах: (MPA) С 26 по 28 сентября в Лауфен пройдёт, организованный немецким монархическим обществом 1. Монархический форум. Цель этого собрания, продвинуть всеобще дисциплинарную дискуссию между науками о политике, праве и истории через расстановку новых акцентов.

Множество докладов

После приветствия участников первым бургомистром города Лауфен господином Хонсом Файль, в пятницу вечером программу продолжит доклад профессора доктора Карла Отмара Фрайхера фон Аретин.  Темой его доклада будет «Провал Ваймарской Республики, противостояние в баварского, монархического движения против режима национал-социалистов в годах 1932-33 и стремления возрождения монархии в годах 1950-52. Фрайхер фон Аретин преподавал долгое время в техническом университете Дармштадта по предметам социология и история и является бывшим директором института европейской истории.

В субботу первым пунктом будет доклад доктора Гёца Фрайхера фон Бойтебург-Ленгсфельд-Дорнкаш, с темой «Значение перешедших ценностей для 21. столетия». После полудня следует доклад  профессора доктора Райнхарда Хайденройтера, который имеет множество наград и премии как юрист, историк за изучение правовой постановки баварского дворянства после 1918 года и будет об этом реферировать.

Дискуссия в пленуме, взгляд на монархический форум 2009

Также участники будут иметь возможность в воскресенье до полудня обобщить услышаное в пленуме. Эта возможность будет является заключением монархического форума. После этого на некоторые вопросы может ещё не найтись ответа и этот пленум может послужить началом следующего монархического форума в 2009 году.

Звонки по поводу научных работ для МОFO ´08

В дополнение к докладам будут иметь доступ к профессиональной литературе. Поэтому монархический форум призывает к присылке соответствующих работ. К рассмотрению принимаются только работы, написанные в научном стандарте и присланные авторами. Работы принимаются до 5 сентября, 18:00 часов (СЕТ)

Контакт с монархическим форумом

Для посылок работ, регистрации, контактов с прессой можно использовать следующий адрес monarchieforum2008@googlemail.com.

Glaube

September 6, 2008 von kaisertreu

Wenn alle vor dem Abgrund stehen
und alle in das Dunkel schreien,
muß einer nach den Sternen spähen
und über neue Brücken gehen,
und lange einsam sein.

Wenn alle in die Knie fallen,
bezwungen und besiegt,
muß einer seine Fäuste ballen,
bis sich die Nägel blutig krallen,
damit er nicht erliegt.

Und wenn der eine dann verkündet,
daß er die Fahne hält,
und daß er neue Ufer findet,
hat aller Glaube sich entzündet
an seiner neuen Welt.

Und die enterbt am Boden lagen,
erfaßt der heiße Strom.
Sie folgen ihm zu fernsten Tagen
und bauen wie in alten Sagen
vereint an seinem Dom.

Rupert Rupp

Aus: Weiße Blätter – Monatsschrift für Geschichte, Tradition und Staat, Oktober 1940

Rote Hilfe: Wenn der Zweck die Mittel heiligt

August 23, 2008 von kaisertreu

Für einiges an Aufregung sorgt derzeit die Einbeziehung des Vereins Rote Hilfe e.V. als Sachverständiger bei einer möglichen Änderung des Polizeigesetzes durch die Fraktion der Linkspartei im Hessischen Landtag.

Während die CDU darauf verweist, daß es sich bei dem Verein um eine vom Verfassungsschutz beobachtete „linksextreme Kadergruppe“ handelt, die Solidaritätsbekundungen mit „rechtskräftig verurteilten Mördern der RAF“ abgibt, vertritt die Fraktion der Linkspartei im Landtag von Hessen die Position, daß es nicht verboten sein könne, sich von dieser Seite beraten zu lassen und der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion ordnet die Kritik der CDU einfach als „völlig überzogen, ja fast hysterisch“ ein. Wirklich auf den Punkt bringt das Dilemma der Union unterdessen der Sprecher der Roten Hilfe Mathias Krause, wenn er darauf verweist, daß „keinerlei inhaltliche Kritik“ an dem Papier vorliege, mit dem die Rote Hilfe Ende Juli Stellung zum hessischen Sicherheits- und Ordnungsgesetz genommen hatte. Worin also liegt das Problem bei der Roten Hilfe als beratender Teilnehmer im Gesetzgebungsprozess? 

Um sich einer Beantwortung dieser Frage zu nähern, ist es nötig, ein wenig weiter auszuholen. Gemäß der Selbstdarstellung handelt es sich bei diesem Verein um eine Organisation, die „politisch Verfolgten“ hilft, sich gegen das „Unrecht“ strafrechtlicher Verfolgung zur Wehr zu setzen. Unterstützung erfahren die „Verfolgten“ in Form finanzieller Beihilfen zu Prozesskosten und durch Beratung. Zweifellos hat man bei der Roten Hilfe im Zuge dieser helfenden Beratung über die Jahre hinweg ein doch gehöriges Maß an Erfahrungen zu Fragen der Prozessführung gesammelt und dabei auch Strategien entwickelt, wie das Strafrecht verändert werden müßte, um das Strafmaß ihrer Klientel tendentiell zu senken. So gesehen läge das Problem nicht so sehr in den Solidaritätsbekundigungen zur RAF, sondern in der vermittels dieser Beratung in Angriff genommenen Abänderung des hessischen Polizeigesetzes, denn man darf wohl davon ausgehen, daß eine solche Beratertätigkeit nicht zu Lasten derjenigen geht, die von der Roten Hilfe protegiert werden.

Rechtshilfebroschüre der Roten Hilfe e.V.

Rechtshilfebroschüre der Roten Hilfe e.V.

Statt sich also zu ereifern, sollte die hessische CDU sich bemühen, die genauen Gründe herauszuarbeiten, die gegen eine Beteiligung dieser Organisation an der Gesetzgebung sprechen. Wäre es etwa das Ziel der Roten Hilfe, die Gesetze dahingehend zu verändern, daß rechtsstaatliche Maßstäbe wie die in Artikel 20 Absatz 3 GG verbürgte Rechtsprechung nach „Recht und Gesetz“ Stück um Stück ausgehebelt werden, so hätte Volker Bouffier als Innenminister von Hessen ein schlagkräftiges Argument, das die hessische SPD dann auch nicht mehr einfach so vom Tisch wischen könnte, zumal Artikel 79 Absatz 3 GG indirekt eben auch die Rechtsprechung nach „Recht und Gesetz“ unter besonderen Schutz stellt. Würde Herr Bouffier dann noch zur Kenntnis nehmen, daß Mitglieder der Roten Hilfe schon früher im Gesetzgebungsprozess beteiligt waren – das bekennt Mathias Krause ganz offen -, dann käme Bouffier vielleicht darauf sich zu fragen, ob es nicht schon früher Gesetzesänderungen gab, die den Interessen dieses Vereins in auffälliger Weise dienten. Besondere Aufmerksamkeit würde Herr Bouffier dann wohl auf die Paragraphen §129, §129a und §129b StGB richten, weil das genau die Strafrechtsnormen sind, die Herrn Krause so großen Kummer bereiten.

Volker Bouffier

Volker Bouffier (CDU), Hessischer Innenminister

Ernsthafte Gedanken sollte Volker Bouffier sich beispielsweise darüber machen, wie es kam, daß unsere Richter in §129 StGB heute eine Legaldefinition für kriminelle Vereinigungen vorfinden, die eine Bewertung der übergeordneten „Bedeutung“ einer solchen Vereinigung nachgerade fordern. Die Notwendigkeit einer solchen Bewertung ergibt sich daraus, daß sich hier in Ziffer 2 von Absatz 2 eine Ausnahmeklausel eingeschlichen hat, dergemäß Straftaten begehende Vereinigungen nicht als kriminell im Sinne §129 StGB gelten dürfen, wenn die Begehung von Straftaten „nur von untergeordnete Bedeutung“ ist.

Daß Richter bei solch einer Vorgabe nicht mehr wissen, wie sie nach „Recht und Gesetz“ urteilen sollen, dürfte klar sein. Nun darf man freilich hoffen, daß sie in konkreten Fällen diesen rechtlich nicht zu fassenden Begriff der übergeordneten „Bedeutung“ nicht zum Anlaß nehmen, um im Widerspruch mit Artikel 20 Absatz 3 GG ersatzweise eine politische Bewertung einer solchen Vereinigung vorzunehmen. Aber als gemeine Stolperfalle für die den Rechtsstaat repräsentierenden Richter eignet sich diese Ausnahmeklausel allemal. Dem Wortsinn nach legt §129 StGB nämlich fest, daß der Zweck die Mittel heiligt …